Die 10 am heufigsten gestellten Fragen zu Olivenöl
1) Kann man Olivenöl erhitzen?
Ja, sie können die Güteklasse nativ extra bis 180°C, die Güteklasse Olivenöl sogar bis 210°C erhitzen.
P.s. da die Güteklasse nativ extra Kaltgepresst ist (also nicht Über 27° erhitzt) solten sie dieses öl
besser für die kalte Küche verwenden.
2) Gibt es grüne und schwarze Oliven?
Jede Olive ist zunächst grün und entwickelt sich im Laufe des Reifeprozesses über violett bis dunkel-
violett/ schwarz. Man sagt dass die Oliven dann erntereif sind, wenn ihr Grün ins Violett übergeht. Oft werden
Oliven bereits in grünem Zustand geerntet. Das daraus gewonnene Öl schmeckt durchweg kräftiger.
3) Was bedeutet „kaltgepresst“ und „erste Pressung“?
Früher, als die hydraulischen Ölpressen noch per Hand oder mit tierischer Kraft bewegt wurden, gab es
noch eine zweite Pressung, oft auch mit Hilfe von warmen Wasser, um die Ergiebigkeit zu erhöhen.
Seit November 2003 hat der Begriff „kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ wieder eine Qualitätsbedeutung.
So dürfen diese Auszeichnung nur solche Olivenöle nativ extra führen die unter
27° C gepresst oder extrahiert wurden. Je nach Reifegrad kann bei einer solchen Temperatur mit
einem hohen Anteil wichtiger antioxidativer Fettbegleitstoffe im Öl gerechnet werden.
Die Presstemperatur sollte generell niemals so hoch sein, dass dadurch der Geschmack negativ
beeinflusst wird.
4) Wie sind die großen Preisunterschiede bei Olivenöl zu erklären?
Ein Produkt, bei dem bis zu 80% der Kosten durch Handarbeit bei Ernte und Baumpflege entstehen,
kann nicht billig sein. Beim Olivenöl ist es wie beim Wein: Das Gebiet, die Lage, die Erntemethoden
und natürlich die Menge sind entscheidende Gesichtspunkte für den Verkaufspreis. Heute werden viele
native Olivenöle auch unter Preisgesichtspunkten gemischt und kommen als Mittelmeer- oder EU-Blend
(Mischung) auf den Markt. Die Mindestanforderungen an die beste Güteklasse müssen auch bei diesen
Mischungen erfüllt sein.
Je enger das Anbaugebiet eingegrenzt ist und je mehr die Verbraucher die dort geleistete Verarbeitung
schätzen, desto höher kann der Preis ausfallen, besonders wenn das Öl auch noch einen besonderen
geschmacklichen Wert und Charakter hat.
Preiswertere native Olivenöle sind deshalb nicht schlechter − das hängt vom jeweiligen Anspruch ab.
Auch hier ist der Vergleich zum Wein passend.
5) Wie lange ist Olivenöl haltbar?
Aufgrund seiner Fettzusammensetzung ist Olivenöl besonders lange , d.h. bei richtiger Lagerung /dunkel,
kühl) bis zu 24 Monaten haltbar. Siehe das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum. Angebrochene
Flaschen sollten ca. innerhalb 2-3 Monaten aufgebraucht werden.
6) Weshalb gibt es unterschiedliche Farbvarianten bei Olivenöl und
welche Bedeutung haben diese?
Die Farbe eines Olivenöls hängt im Wesentlichen vom Reifestadium der verarbeiteten Oliven ab.
Jedoch lässt sich von der Farbe nicht zwingend auf den Geschmack eines Olivenöls schließen.
7) Darf Olivenöl gemischt werden?
Native Olivenöle dürfen miteinander zu einer bestimmten Geschmacksvariante gemischt werden.
Das Mischen von anderen Güteklassen (Olivenöl, Oliventresteröl) ist nicht gestattet.
8) Wie erkenne ich den Geschmack?
Die verbreiteste Methode, den Geschmack herausfinden, ist mittels neutral schmeckendem Baguette.
Das Brot kräftig in Olivenöl eintauchen und im Mund verteilen. Auf keinen Fall nur mit der Zungenspitze
probieren, denn Olivenöl spricht alle Geschmacksnerven im Mund an.
9) Was bedeutet der Säuregrad 0,5?
Ein wichtiger Parameter zur Feststellung der Qualität ist der Anteil freier Fettsäuren (gemessen als
Ölsäure je 100g). Grundsätzlich kann man sagen, je niedriger der Säuregrad, desto besser ist das Öl,
obwohl es nur ein Faktor von vielen ist. Bei nativem Olivenöl extra ist der Höchstwert mit 0,8 festgelegt,
bei nativem Olivenöl mit 2,0. Zeichnet ein Produzent sein Öl mit 0,5 aus, will er deutlich machen, dass er
weit unter der EU-Höchstmarke liegt und will somit seine Qualität zeigen.
10) Wie pflege ich mein Olivenbäumchen richtig?
Nehmen Sie für das Umtopfen gut durchlüftete handelsübliche Pflanzerde, die Sie gegebenenfalls mit
ein wenig Sand vermischen Sie können hierbei auf vorgedüngte Blumenerde zurückgreifen.
Wie bei allen Topf- und Kübelpflanzen sollte die Erde nach der Bepflanzung ab und an aufgelockert werden.
Der Baum sollte regelmäßig gegossen werden, jedoch mag er keine „nassen Füße“. Düngen Sie das
Bäumchen im Früjahr und Sommer mit normalem Pflanzendünger für Zier- und Balkonpflanzen.
Natürlich liebt der Olivenbaum viel Licht und Sonne, viel Wind hingegen mag er nicht. Geben Sie ihm daher
den hellsten Platz auf Ihrer Terrasse oder Balkon. Als Zimmerpflanze und zur Pflanzung ins Freiland ist er
nicht geeignet.
In den kalten Winterwochen (mit ständigen Temperaturen unter 0°C) benötigt der Baum einen kühlen und
hellen Platz, dies kann z.B. ein Treppenhaus oder idealerweise ein Wintergarten sein.
Grundsätzlich ist auch möglich, den Baum ganzjährig draußen zu halten. Jedoch sind für ein solches
Gelingen ein milder Winter, ein geschützter sonniger Platz, ein großer Topf und evtl. etwas schützende
Folie notwendig.
Damit das Bäumchen schön buschig bleibt, schneiden Sie die vereinzelten dominant wachsenden Zweige ab.
Unterhalb der Schnittkanten wird er während der Wachstumsphase vom Frühjahr bis Frühsommer
schnell neu austreiben.
Haben Sie noch Fragen dann rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail
Tel:0761/37536 E-Mail: info@culinara-freiburg.de
1) Kann man Olivenöl erhitzen?
Ja, sie können die Güteklasse nativ extra bis 180°C, die Güteklasse Olivenöl sogar bis 210°C erhitzen.
P.s. da die Güteklasse nativ extra Kaltgepresst ist (also nicht Über 27° erhitzt) solten sie dieses öl
besser für die kalte Küche verwenden.
2) Gibt es grüne und schwarze Oliven?
Jede Olive ist zunächst grün und entwickelt sich im Laufe des Reifeprozesses über violett bis dunkel-
violett/ schwarz. Man sagt dass die Oliven dann erntereif sind, wenn ihr Grün ins Violett übergeht. Oft werden
Oliven bereits in grünem Zustand geerntet. Das daraus gewonnene Öl schmeckt durchweg kräftiger.
3) Was bedeutet „kaltgepresst“ und „erste Pressung“?
Früher, als die hydraulischen Ölpressen noch per Hand oder mit tierischer Kraft bewegt wurden, gab es
noch eine zweite Pressung, oft auch mit Hilfe von warmen Wasser, um die Ergiebigkeit zu erhöhen.
Seit November 2003 hat der Begriff „kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ wieder eine Qualitätsbedeutung.
So dürfen diese Auszeichnung nur solche Olivenöle nativ extra führen die unter
27° C gepresst oder extrahiert wurden. Je nach Reifegrad kann bei einer solchen Temperatur mit
einem hohen Anteil wichtiger antioxidativer Fettbegleitstoffe im Öl gerechnet werden.
Die Presstemperatur sollte generell niemals so hoch sein, dass dadurch der Geschmack negativ
beeinflusst wird.
4) Wie sind die großen Preisunterschiede bei Olivenöl zu erklären?
Ein Produkt, bei dem bis zu 80% der Kosten durch Handarbeit bei Ernte und Baumpflege entstehen,
kann nicht billig sein. Beim Olivenöl ist es wie beim Wein: Das Gebiet, die Lage, die Erntemethoden
und natürlich die Menge sind entscheidende Gesichtspunkte für den Verkaufspreis. Heute werden viele
native Olivenöle auch unter Preisgesichtspunkten gemischt und kommen als Mittelmeer- oder EU-Blend
(Mischung) auf den Markt. Die Mindestanforderungen an die beste Güteklasse müssen auch bei diesen
Mischungen erfüllt sein.
Je enger das Anbaugebiet eingegrenzt ist und je mehr die Verbraucher die dort geleistete Verarbeitung
schätzen, desto höher kann der Preis ausfallen, besonders wenn das Öl auch noch einen besonderen
geschmacklichen Wert und Charakter hat.
Preiswertere native Olivenöle sind deshalb nicht schlechter − das hängt vom jeweiligen Anspruch ab.
Auch hier ist der Vergleich zum Wein passend.
5) Wie lange ist Olivenöl haltbar?
Aufgrund seiner Fettzusammensetzung ist Olivenöl besonders lange , d.h. bei richtiger Lagerung /dunkel,
kühl) bis zu 24 Monaten haltbar. Siehe das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum. Angebrochene
Flaschen sollten ca. innerhalb 2-3 Monaten aufgebraucht werden.
6) Weshalb gibt es unterschiedliche Farbvarianten bei Olivenöl und
welche Bedeutung haben diese?
Die Farbe eines Olivenöls hängt im Wesentlichen vom Reifestadium der verarbeiteten Oliven ab.
Jedoch lässt sich von der Farbe nicht zwingend auf den Geschmack eines Olivenöls schließen.
7) Darf Olivenöl gemischt werden?
Native Olivenöle dürfen miteinander zu einer bestimmten Geschmacksvariante gemischt werden.
Das Mischen von anderen Güteklassen (Olivenöl, Oliventresteröl) ist nicht gestattet.
8) Wie erkenne ich den Geschmack?
Die verbreiteste Methode, den Geschmack herausfinden, ist mittels neutral schmeckendem Baguette.
Das Brot kräftig in Olivenöl eintauchen und im Mund verteilen. Auf keinen Fall nur mit der Zungenspitze
probieren, denn Olivenöl spricht alle Geschmacksnerven im Mund an.
9) Was bedeutet der Säuregrad 0,5?
Ein wichtiger Parameter zur Feststellung der Qualität ist der Anteil freier Fettsäuren (gemessen als
Ölsäure je 100g). Grundsätzlich kann man sagen, je niedriger der Säuregrad, desto besser ist das Öl,
obwohl es nur ein Faktor von vielen ist. Bei nativem Olivenöl extra ist der Höchstwert mit 0,8 festgelegt,
bei nativem Olivenöl mit 2,0. Zeichnet ein Produzent sein Öl mit 0,5 aus, will er deutlich machen, dass er
weit unter der EU-Höchstmarke liegt und will somit seine Qualität zeigen.
10) Wie pflege ich mein Olivenbäumchen richtig?
Nehmen Sie für das Umtopfen gut durchlüftete handelsübliche Pflanzerde, die Sie gegebenenfalls mit
ein wenig Sand vermischen Sie können hierbei auf vorgedüngte Blumenerde zurückgreifen.
Wie bei allen Topf- und Kübelpflanzen sollte die Erde nach der Bepflanzung ab und an aufgelockert werden.
Der Baum sollte regelmäßig gegossen werden, jedoch mag er keine „nassen Füße“. Düngen Sie das
Bäumchen im Früjahr und Sommer mit normalem Pflanzendünger für Zier- und Balkonpflanzen.
Natürlich liebt der Olivenbaum viel Licht und Sonne, viel Wind hingegen mag er nicht. Geben Sie ihm daher
den hellsten Platz auf Ihrer Terrasse oder Balkon. Als Zimmerpflanze und zur Pflanzung ins Freiland ist er
nicht geeignet.
In den kalten Winterwochen (mit ständigen Temperaturen unter 0°C) benötigt der Baum einen kühlen und
hellen Platz, dies kann z.B. ein Treppenhaus oder idealerweise ein Wintergarten sein.
Grundsätzlich ist auch möglich, den Baum ganzjährig draußen zu halten. Jedoch sind für ein solches
Gelingen ein milder Winter, ein geschützter sonniger Platz, ein großer Topf und evtl. etwas schützende
Folie notwendig.
Damit das Bäumchen schön buschig bleibt, schneiden Sie die vereinzelten dominant wachsenden Zweige ab.
Unterhalb der Schnittkanten wird er während der Wachstumsphase vom Frühjahr bis Frühsommer
schnell neu austreiben.
Haben Sie noch Fragen dann rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail
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